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Michael Preiß
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Der glykämische Index soll eine entscheidende Rolle beim Sättigungsgefühl spielen, das Lebensmittel dem Körper vermitteln. Demnach soll ein niedriger glykämischer Index zu einer länger andauernden Sättigung führen als ein hoher, der im Gegenteil sogar eher Heißhunger hervorruft. Auch nicht ganz unumstritten, einfach mal ausprobieren und ggf. individuell anpassen. 

Zum Thema glykämischer Index hier eine Auflistung empfehlenswerter bzw. weniger empfehlenswerter Lebensmittel unter nachstehendem Web-Link:
Glykämischer Index - Übersicht
Ernährung · Gesundheit

© 2011 by Michael Preiß

Wie man sein Leben erfolgreich und glücklich gestalten kann, das können Sie in meiner Publikation
"Die elementaren Grundlagen des Erfolges" bestens nachlesen. Schauen Sie dazu einfach mal auf meine Website

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Tipps aus der Praxis
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Freie Radikale
Freie Radikale gelten als die größte Gefahr für die Gesundheit schlechthin; wenn sie in zu großer Zahl im Körper vorkommen. Doch sollte zunächst einmal festgehalten werden, dass der Körper rund 30 Milliarden freie Radikale täglich als ganz normalen Stoffwechselvorgang bei der Atmung produziert. Das hat auch einen triftigen Grund, denn bis zu einem bestimmten Prozentsatz sind freie Radikale wiederum notwendig für die Gesundheit, spielen sie doch bei der Immunabwehr gegen Viren und Bakterien eine sehr wichtige Rolle. Erst durch andere Faktoren wie z. B. Alkohol, Rauchen, Stress, falsche Ernährung, aber auch Sonnenbrände und übertriebener Sport steigt die Anzahl der freien Radikalen und sie schädigen dann Zellen und Organe. Es kann zu ernsthaften Erkrankungen des Körpers kommen wie z. B. Arterienverkalkung, Rheuma, Alzheimer, grauer Star, Diabetes oder im schlimmsten Falle Herzinfarkt oder Krebs.
Laut dem Zellforscher Prof. Hermann Heinrich aus Rostock werden rund 70 Prozent aller Krankheiten durch ein Zuviel an freien Radikalen im Körper verursacht.
Auch der Alterungsprozess hängt u. a. von der richtigen Anzahl Freier Radikaler im Körper ab. Je nachdem altert man schneller oder langsamer.
So genannte Radikalenfänger können schädliche Auswirkungen Freier Radikaler nachhaltig mildern. So stießen Forscher der Tufts University Boston auf bestimmte Gruppen von Lebensmitteln, die sehr große Mengen an ebendiesen Radikalenfängern enthalten. Aus dem Gesamtgehalt an Radikalenfängern in einem Lebensmittel entwickelten die Forscher die Maßeinheit ORAC = Oxygen Radical Absorbance Capacity. Sie empfehlen, mit der täglichen Nahrung etwa 3000 - 5000 ORAC-Einheiten aufzunehmen. Spitzenreiter mit ca. 5800 ORAC-Einheiten pro 100 g sind Dörrpflaumen! Doch auch Rosinen, Heidelbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Granatapfel, sowie Knoblauch, Grünkohl und Spinat sind hier unbedingt zu nennen. Aber auch hier gilt, zu viel des Guten bewirkt eher das Gegenteil von dem, was man erreichen will.

Weitere Informationen zum Thema freie Radikale sind zu finden unter nachstehenden Web-Links:
Theorie der freien Radikalen (Wikipedia)
Oxydativer Stress (Wikipedia)
Oxydativer Stress (DocCheck - Flexikon)
Freie Radikale und Antioxidantien (Thieme)
Freie Radikale – Nicht nur gefährlich (Schrothkur)
Freie Radikale – Schützende Winzlinge? (netdoktor)
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Cholesterin – News
Wie bei allen Themen über Ernährung & Gesundheit gibt es auch in der Frage des Cholesterins ein "Gezerre" um die einzig "wahre Wahrheit". Die einen outen Cholesterin (LDL) als höchst bedenklich bzw. schädlich für das Herz- Kreislaufsystem und brandmarken insbesondere Butter und Eier als Erzfeinde der Gesundheit, die anderen entdeckten in der jüngeren Vergangenheit die große Cholesterin-Lüge. Was stimmt nun, was nicht? Eine berechtigte Frage; sicherlich sind hier aber auch noch einige weitere erlaubt. Wem nützt z. B. eine solche Streitfrage? Welche Interessengruppen ziehen Vorteile aus bestimmten Untersuchungen und Statistiken und inwieweit wird darauf Einfluss genommen z. B., durch eine subjektiv ergebnisorientierte Anordnung der Versuchsreihen bzw. Versuchsgruppen?
Wenn man im Internet die Tags "Cholesterin" oder "Cholesterin-Lüge" eingibt, erhält man sehr aufschlussreiche Webseiten mit ausgesprochen konträren Inhalten.

Weitere Informationen sind zu finden unter nachstehenden Web-Links:
Fette und Fettsäuren
LDL-Cholesterin (Bedeutung)
Die Cholesterinlüge (pro)
Die Cholesterinlüge (contra)
Omega3-Fettsäuren – Wirklich gesund?
Auswahl der Lebensmittel
Bei der Auswahl der Lebensmittel sind neben persönlichen Vorlieben wahrscheinlich nur zwei Kriterien von wirklich entscheidender Bedeu-tung. Zum einen von welcher Qualität ist das Lebensmittel und zum anderen wie frisch es ist.
Bei der Qualität darf nicht allein das Aussehen eine Rolle spielen, sondern hier sind eben auch die "inneren Qualitäten" gefragt. Und die hängen davon ab, wie z. B. das Obst oder Gemüse angebaut wird bzw. wie das Tier, dessen Fleisch verzehrt wird, aufgezogen und gehalten wird. Denn letztendlich können nur unter natürlichen Bedingungen angebautes Obst und Gemüse bzw. artgerecht gehaltene Tiere wirklich gesund sein und damit dem Menschen gesunde Nahrungsmittel liefern. Im Umkehrschluss kann daher sicherlich gesagt werden, dass Pflanzen und Tiere, die unnatürlich ernährt wurden, unter einem Mangel an vielen Vitalstoffen leiden und auch dadurch der Gesundheit der Menschen, die sie essen, mittel- und langfristig eher schaden als nutzen. Einmal ganz abgesehen von den Rückständen an Pestiziden usw. bei Pflanzen bzw. Antibiotika, Wachstumshormonen u. ä. m. bei Tieren.
Je frischer ein Nahrungsmittel bei der Zubereitung ist, desto geringer der Verlust an wertvollen Inhaltsstoffen z. B. durch Oxidation. Manche gehen in dem Bestreben nach Frische bei ihren Lebensmitteln so weit, dass sie nur noch Rohkost als Ernährungsform akzeptieren. Wie bei allen Fragen der Ernährung, muss auch in diesem Fall jeder für sich selbst herausfinden, was ihm gut tut und was nicht.
Getränke
Ernährungswissenschaftler empfehlen etwa zwei bis drei Liter täglich zu trinken. Klares Wasser mit niedrigem Mineralgehalt und ohne Zusätze ist hier wohl das Mittel der Wahl, um den Stoffwechsel des Körpers optimal zu unterstützen. Selbstverständlich kann man aber auch trinken, was so richtig lecker schmeckt und Spaß macht wie Kaffee, Tee und Säfte, jedoch in angemessenen Mengen, da ein Zuviel an diesen Getränken sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Wer Bier oder Wein mag, sollte berücksichtigen, dass Alkohol den Flüssigkeitsbedarf des Körpers nicht nur nicht decken kann, sondern durch den notwendigen Abbauvorgang des Alkohols der Flüssigkeitsbedarf drastisch erhöht wird.
Zucker - Weißmehl - Vollkorn
Der Vollständigkeit halber sollen hier noch als eine Art Negativliste in der Rubrik "Bedenklich" industriell hergestellter Zucker (egal ob weiß oder braun) sowie Produkte aus Weißmehl und nicht angekeimten Vollkorngetreide erwähnt werden. Industriell hergestellter Zucker bedarf sicherlich keiner langen Erklärung, weshalb er hier als "bedenklich" eingestuft wird, die Vielzahl an gut belegten Studien über dessen möglichen schädlichen Auswirkungen sprechen für sich. Etwas anders verhält es sich mit Weißmehl- und Vollkornprodukten. Hier gibt es z. T. sehr konträre Meinungen, die m. E. eben auch von stark wirtschaftlichen aber auch ideologischen Interessen geprägt sind. Daher gilt es, ganz besonders auf Verträglichkeit zu achten. Wobei natürlich manche Unverträglichkeitssymptome bzw. gesundheitlich bedenkliche Symptome teilweise zu einem deutlich späteren Zeitpunkt auftreten können, sodass ein Zusammenhang nicht ohne weiteres erkannt werden kann. Deswegen ist hier zum einen Information das Gebot der Stunde und zum anderen Vorsicht dahingehend, im Zweifelsfalle den Konsum dieser Produkte soweit zu reduzieren, dass Genuss, Nutzen und Schaden sich die Waage halten.

Weitere Informationen zum Thema Zucker, Weißmehlprodukte und Vollkorngetreide sind zu finden unter nachstehenden Web-Links:
Essay zum Thema Zucker und Getreide
Pressemitteilung zum Thema Vollkorngetreide
Weißmehl ungesund - Vollkorn gesund?
Glykämischer Index (GI) von Lebensmitteln
Die oben aufgeführten Lebensmittel sind mit einem speziellen Augenmerk auf ihre besonderen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe ausgewählt worden, wobei dies selbstverständlich nur eine kleine Auswahl an hervorragenden Lebensmitteln ist, die es auf dem Markt gibt. Die Frage, ob vegetarisch, omnivor oder karnivor, war dabei nicht von Relevanz. Eine weitere Rolle spielte hier auch, dass zum einen diese Lebensmittel praktisch jederzeit und überall verfügbar und für jeden erschwinglich sind, auch und gerade als Bio-Produkte (den gewohnten Konsum von Fisch und Fleisch werden jedoch viele sicherlich reduzieren müssen, um ihn sich leisten zu können), zum anderen sich die postulierte positive gesundheitsfördernde Wirkung mit meinen eigenen Erfahrungen vielfach deckt. Trotzdem soll dazu unbedingt angemerkt werden, dass jeder Leser für sich selber herausfinden und beurteilen muss, inwieweit die Angaben zu den einzelnen Lebensmitteln inhaltlich zutreffend sind, insbesondere in Bezug auf ihren Nähr- und Gesundheitswert. Selbstverständlich auch dahingehend, ob sein Körper die genannten Lebensmittel verträgt oder nicht.

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