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Gewichtsreduktion

Michael Preiß
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Denn abnehmen ist gar nicht so schwer!
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Ernährung · Gesundheit
Der Entlastungstag hat zwei Anwendungsmöglichkeiten. Zum einen empfiehlt sich die Durchführung eines Entlastungstages zu Beginn Ihrer Diät und er hat sich auch bewährt, wenn Sie einmal gesündigt haben.
Ein Entlastungstag bietet die optimale Möglichkeit, ein Zuviel an einem Tag durch ein Weniger am nächsten Tag zu ersetzen.
Am Entlastungstag sollten Sie lediglich Obst essen, allerdings kein zu Süßes. Frei bedienen können Sie sich an Äpfeln, Wassermelonen, Ananas etc. Diese Obstsorten sind kalorienarm und entwässern sehr gut. Zudem führen Sie Ihrem Körper damit Vitamine, Enzyme und Ballaststoffe zu. Gerade zu Beginn Ihrer Ernährungsumstellung empfiehlt sich folgendes Vorgehen: 
Auch während der Ernährungsumstellung sollten Sie einmal pro Woche einen dieser Entlastungstage einlegen.
Versuchen Sie, wirklich alle zwölf Regeln umzusetzen – der Erfolg wird nicht auf sich warten lassen. Und verzweifeln Sie nicht, wenn Ihr Gewicht über einen Zeitraum hinweg konstant bleibt. Dies ist völlig normal. Es wird auch wieder purzeln. Wenn Sie mal einen "Feiertag" eingelegt haben, ob nun mit Süßigkeiten oder Alkohol – genießen Sie es und legen Sie dann eben einen oder zwei Entlastungstage ein, je nachdem wie intensiv Sie Ihren "Feiertag" gestaltet haben. Gewissensbisse sind nur schädlich für Ihre Motivation.

© 2011 by Michael Preiß

Wie man sein Leben erfolgreich und glücklich gestalten kann, das können Sie in meiner Publikation
"Die elementaren Grundlagen des Erfolges" bestens nachlesen. Schauen Sie dazu einfach mal auf meine Website

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Wenn der Hunger nicht gestillt werden kann
Übergewicht ist eines der häufigsten Probleme in der westlichen Welt. Folgen davon sind Diabetes, Herzerkrankungen, Gelenkerkrankungen, Rückenprobleme und noch einiges mehr.
Bei Übergewichtigen werden sehr oft Mangelerscheinungen diagnostiziert, und das in einer Wohlstandsgesellschaft wie der unsrigen, in der es genug zu essen für alle gibt. Übergewichtige klagen oft, dass sie essen und essen, aber sich nie so richtig satt fühlen. Da wird dann nicht selten sehr schnell irgendeine pathogene Diagnose mit einem Rezept gestellt, sei es nun organisch oder psychisch bedingtes Übergewicht. Dabei vergisst man aber oft genug, dass die Patienten sich vielleicht qualitativ nicht richtig ernähren und so sich nicht die notwendigen Vitalstoffe zuführen, die der Körper benötigt. Der wiederum reagiert verständlicherweise weiter mit Hungergefühl in der "Hoffnung", aus dem denaturierten Junkfood doch noch etwas von dem bisschen Vitalstoff herauszuholen, das da noch enthalten sein mag.

Es gibt unzählige Pillen, Drinks und andere Wundermittel auf dem Markt, die beim Abnehmen helfen sollen, aber sie helfen in aller Regel nur denen, die Sie verkaufen! Dabei ist Abnehmen gar nicht so schwer, wenn man die folgenden 12 goldenen Regeln beachtet.
Lebensmittel zum Abnehmen
Lebensmittel zum Abnehmen sind Lebensmittel, die wertvoll sind an Vitalstoffen. Wenn der Körper an Vitalstoffen das bekommt, was er braucht, dann signalisiert er entsprechend schneller, dass er satt ist und das lästige Hungergefühl verschwindet. Entsprechend weniger muss gegessen werden an überflüssigen und damit dickmachenden Kalorien minderwertiger Nahrungsmittel.
Nun gilt es eigentlich für jeden einzelnen nur noch herauszufinden, welche Ernährungsform (Mischkost, Karnivor, Vegetarisch) für ihn oder sie die passende ist. Dabei darf der tägliche Bedarf an essentiellen Eiweißen nicht zu kurz kommen, der übrigens auch nicht für jedes Individuum gleich ist, wie uns manche Ernährungstabelle weis machen will. Für Vegetarier ist hier die richtige Zusammenstellung der erforderlichen Lebensmittel sicherlich mit etwas mehr Aufwand verbunden, als z. B. für Mischköstler. Letztendlich aber zählt, dass die Lebensmittel, die wir verzehren, uns körperlich und seelisch bei bester Gesundheit erhalten.
Schon allein die Umstellung der Ernährung auf vitalstoffreiche Lebensmittel von etwa 60% des tägl. Nahrungsbedarfs kann bereits zu rascher und nachhaltiger Gewichtsreduktion führen. Es gilt jedoch zu beachten, dass eine Ernährungsumstellung für den Körper eine große Belastung darstellen kann, daher ist es empfehlenswert ggf. einen Arzt zu konsultieren (siehe auch "Diät/Ernährungsumstellung").
Zum Schluss dieses Abschnitts noch ein Hinweis auf eine interessante Studie acht europäischer Forschungszentren unter der Federführung der Universität von Kopenhagen, die eine optimale Diät für Übergewichtige herausgefunden haben wollen. Ihrer Studie zu Folge verspricht eine Mischkost mit viel Eiweiß (tierischer und pflanzlicher Herkunft), Gemüse und Vollkornprodukten den größten Effekt bei der Reduktion von Körpergewicht.

Mehr Informationen zur Diogenes-Studie sind unter nachstehenden Web-Links zu finden:
Ärzte Zeitung.de
dradio.de sprechstunde
SpiegelOnline-Wissenschaft
Hormon- und Stoffwechselzentrum München
Das tägliche Wiegen
Wer abnehmen möchte, wiegt sich meist täglich in der Hoffnung, ein paar Gramm verloren zu haben. Dabei ist Wiegen zwar wichtig, um Fortschritte oder Stillstand dokumentieren zu können, aber einmal die Woche genügt völlig. Der Grund: Wenn Sie jeden Tag ein Pfund verlieren, freut Sie das vielleicht, aber wenn ein Tag dabei ist, an dem gar nichts passiert ist oder, noch schlimmer, ein Pfund wieder drauf ist, demotiviert das unglaublich. Das Gesamtgewicht, das Sie aber in einer Woche verlieren, ist meistens recht hoch. Gerade zu Beginn kann die Gewichtsabnahme schon einmal bei 3,5 kg – 5 kg liegen.
Trinken Sie Wasser
Mineralarmes Wasser, und zwar reichlich! Möglichst ohne zugesetzte Kohlensäure. Zwei bis drei Liter sollten es schon sein, wenn Sie wirklich Gewicht verlieren möchten. Ein hilfreicher Trick: Trinken Sie gleich morgens nach dem Aufstehen ein Glas lauwarmes Wasser in Etappen, also schlückchenweise. Auch vor jeder Mahlzeit sollten Sie dies tun. Der Magen ist dann schon etwas gefüllt und Sie essen nicht mehr so viel. Ein besonderer Tipp: 2 – 3-mal am Tag geben Sie einen Esslöffel Apfelessig sowie dieselbe Menge Honig in das Wasser (Auf je 1 Liter Wasser). Das schmeckt und entschlackt.
TIPP: Die meisten Menschen scheuen sich, so viel zu trinken, weil sie befürchten, permanent auf die Toilette gehen zu müssen. Aber das ist ein Irrtum. Der Körper gewöhnt sich an die neue Trinkmenge und schon nach kurzer Eingewöhnungszeit müssen Sie genauso häufig zur Toilette wie zuvor.
Rohkost
Rohkost wird nicht von allen Menschen gut vertragen, aber wenn Sie nicht dazugehören, dann essen Sie möglichst vor jeder Mahlzeit ein Stück Obst oder einen Salat. Auch auf diese Weise minimieren Sie Ihren Appetit auf den nachfolgenden Hauptgang.
Kauen nach Fletcher
Fletscher war ein sehr bekannter Naturheiler in Amerika um 1900. Nach Fletcher soll man jeden Bissen mindestens 50-mal kauen, bevor man ihn hinunterschluckt. Dies bestätigten auch europäische Naturheiler wie z. B. Bircher. Testen Sie es. Starten Sie mit 20 mal kauen, steigern Sie auf 30 mal und sehen Sie, ob Sie es auch 50 mal schaffen. Sie werden zwar extrem lange für eine Mahlzeit benötigen, aber Sie werden auch schneller satt und schmecken alles viel intensiver.
Beenden Sie die Mahlzeiten rechtzeitig
Auch wenn Sie noch unter dem Motto "Erst Teller leeren, dann aufstehen" aufgewachsen sind: Vergessen Sie es. Ihre Mahlzeit ist beendet,sobald Sie satt sind!
Geben Sie auch Ihren Kindern das Recht selbst zu entscheiden, dass Sie satt sind. Vielen hilft es, dieses Denkmuster zu unterbrechen, wenn der Teller von Anfang an nicht so voll beladen wird. Hören Sie aber wirklich nur dann auf, wenn Sie satt sind. Wer hungrig vom Tisch aufsteht, wird in der Regel nur um so mehr zuschlagen, wenn es wieder Zeit fürs Essen ist.
Zwischenmahlzeiten
Wer ausreichend isst und trinkt, braucht in der Regel keine Zwischenmahlzeiten. Sollten Sie es aber dennoch einmal nicht aushalten, greifen Sie zu Äpfeln, Möhren oder Reiswaffeln. Bevor Sie jedoch zu Lebensmitteln greifen, probieren Sie es mit einem weiteren Glas Wasser.
Süßigkeiten – Komplettverbot?
Dass Süßigkeiten keine optimalen Lebensmittel sind, ist bekannt. Sie müssen jedoch selber entscheiden, ob Sie zu dem Typ Mensch gehören, der lieber komplett darauf verzichtet oder ob Sie ab und an eine Ausnahme machen. Essen Sie Ihre Süßigkeiten aber bewusst und ohne schlechtes Gewissen. Ansonsten geben Sie nämlich voraussichtlich völlig frustriert auf. Also: Genießen Sie gelegentliche Ausflüge in die Süßwarenindustrie. Aber Vorsicht: Essen Sie nie aus Frust Süßigkeiten, denn dann bleibt es grundsätzlich nicht bei nur einem Stück!
Schauen Sie sich doch nochmal den Tipp über "Zartbitterschokolade" und "Zucker-Weißmehl-Vollkorn" an.
Alkohol
Trinken Sie gerade während einer Diät keinen Alkohol. Zum einen neh-men Sie eine große Menge leerer Kalorien zu sich und zum anderen bauen Sie Schranken ab, sobald Sie etwas getrunken haben. Ihre Ernährungsumstellung kann dadurch sehr stagnieren. Bereits zwei Gläser Alkohol können Ihre Hemmschwelle, die gesunde Ernährung abzubrechen, stark herabsetzen.
Sport - der optimale Fat-Burner
Nichts verbrennt Fett effektiver als Sport, regelmäßiger Sport. Sofern Sie mehrmals in der Woche Sport machen, bauen Sie Fett ab, Muskeln auf und die Folge davon ist ein steigender Energieverbrauch auch im Ruhezustand. Hier gilt jedoch: Mehrmals die Woche eine halbe Stunde ist effektiver als einmal die Woche eine ganze Stunde.
Siehe hier aber auch den nächsten Absatz "Die Insulinfalle?".
Die Insulinfalle?
Um überflüssige Pfunde abbauen zu können, muss der Körper das Zuviel an Fett verbrennen können. Ein Stoffwechselvorgang, der für den Energiehaushalt des Körpers unerlässlich ist. Nun ist die gängige Lehrmeinung, dass es im Körper Hormone gibt, die die Fettverbrennung unterstützen, aber auch welche, die dem Ganzen entgegenwirken, ja sogar die Fettverbrennung fast zum Erliegen bringen sollen. Hier ist seit einiger Zeit dringendst "tatverdächtig" das Insulin! Es soll durch seine speziellen Eigenschaften nicht nur die Fettverbrennung behindern, sonder die Fettzellen sogar noch geradezu "einladen", noch mehr Fett zu speichern. Das würde im Klartext bedeuten: Abnehmen ade! Dem soll man nur entgegenwirken können, indem man vor allem am Abend nur Speisen zu sich nimmt, die möglichst wenig oder gar kein Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse auslösen. Am Abend deshalb, da die Fettverbrennung des Körpers insbesondre nachts, wenn man schläft, aktiv ist. Aber, wie schon weiter oben angedeutet, auch bei sportlicher Betätigung wird die Fettverbrennung aktiv, weshalb es auch hier günstig fürs Abnehmen sein soll, vor dem Sport möglichst nichts zu essen, das die Insulinproduktion anregt.
Andere Ernährungswissenschaftler sind da ganz anderer Meinung und argwöhnen, dass hier ein Thema reißerisch aufbereitet wurde, um mal wieder dem irritierten Konsumenten sein hart verdientes Geld aus der Tasche zu ziehen. Letztendlich, so die Gegner der "Insulinhypothese", sei es nur eine Frage der Energiebilanz (also die Quantität und Qualität der zugeführten Nahrungsmittel) ob und wie viel Fett vom Körper gespeichert wird oder ob nicht.
Mein Tipp: Einfach mal ausprobieren, ob es funktioniert. Wenn ja, dann ist man einige seiner überflüssigen Pfunde los. Wenn nicht, dann die anderen hier vorgeschlagenen Tipps konsequent anwenden. Vielleicht in Kombination mit einer Insulin-Trennkost, wie z. B. in den nachstehenden Weblinks vorgestellt:
Fettverbrennung und die Hormone
Ist die Insulinfalle real oder nicht?
Insulin-Trennkost
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